Ouverture spirituelle
Seit 2012 widmet sich die Ouverture spirituelle in den ersten Tagen der Salzburger Festspiele der jahrhundertealten Tradition geistlicher Musik und dem Dialog der Religionen. Neben einem thematischen Schwerpunkt stehen die Konzerte in enger inhaltlicher Verbindung zum Gesamtprogramm.
Konzept
Das Konzept der Ouverture spirituelle basiert auf zwei Säulen: der jahrhundertealte Tradition der Kirchenmusik in der fürsterzbischöflichen Residenzstadt Salzburg und dem Dialog der Religionen. Jedes Jahr treffen geistliche Werke katholischer und evangelischer Komponisten auf solche anderer Weltreligionen. Der Dialog findet nicht nur musikalisch statt, sondern auch bei den Disputationes, dem jährlichen Symposium mit Vertretern der großen Weltreligionen, sowie Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft.
Aufführungsorte
Neben dem Großen Festspielhaus nutzt die Ouverture spirituelle 2026 auch die Kollegienkirche, das Haus für Mozart und das Salzburger Landestheater als Aufführungsort.
Programm 2026
Die Ouverture spirituelle 2026 der Salzburger Festspiele steht unter dem Titel „Miserere“ und widmet sich Themen wie Schuld, Reue und Vergebung. Den Auftakt bildet Miserere – Utopia / Currentzis mit Werken von Arvo Pärt und György Kurtág. Mit De profundis entsteht erstmals eine Verbindung zum Schauspiel innerhalb der Ouverture. Weitere Programmpunkte wie Les Adieux greifen Fragen von Vergänglichkeit und Verantwortung auf.